Die Grünen Vorwahlen sind für mich zurzeit eine der spannendsten und vielversprechendsten Projekte in der österreichischen Innenpolitik. Es geht darum die Basisdemokratie der Wiener Grünen zu stärken und Politik generell für partizipative Prozesse zu öffnen.

Das ganze hat als typisches Web 2.0 Projekt von sehr Netzaffinen Leuten begonnen (Jana, Helge, Martin). Nach einigen Informationsabenden und einem OpenHouseCamp gab es vergangenen Donnerstag (4. Juni 08)  eine Podiumsdiskussion bei der sich die ganze Sache zugespitzt hat.

Folgende Videos von der Podiumsdiskussion sind, meiner Meinung nach, sehr sehenswert und vermitteln einen Eindruck der österreichischen Innenpolitik. Teil 1 und Teil 2. Ich bin sehr gespannt und traue mir langsam keine Einschätzung mehr abzugeben wie die Sache ausgehen wird. Ich will Hoffen, dass die Grünen sich auf ihr Statut besinnen und Basisdemokratie  wirklich wieder als Wert anerkannt wird.

Nicht umsonst spekulieren die Julis zurzeit mit der Gründung einer nationalen Partei, scheinbar gibt es weltoffene, liberale Gruppen, die sich durch die Grünen schon nicht mehr vertreten fühlen.  Eine Spaltung ähnlich BZÖ-FPÖ wäre fatal im winzigen liberalen Stimmensegment Österreichs.

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